Nach einem angenehmen Flug mit Ethiopian Airlines landen wir am Nachmittag auf Zanzibar. Ein Fahrer bringt uns nach Stone Town, wo wir verschiedene Unterkünfte besuchen. Am Abend geniessen wir auf der Dachterrasse des bekannten Emerson Spice ein exzellentes Seafood Menu, gewürzt mit den Aromen und Früchten der Insel.
Zanzibar und Pemba
Wer kennt sie nicht – die paradiesischen Bilder von Palmen, weissem Sand und türkisfarbenem Wasser. Nach vielen Jahren kehren wir nach Zanzibar zurück, um bekannte und neue Unterkünfte zu besichtigen und Veränderungen zu entdecken.
Tag 1 Stone Town
Tag 2-4 Pemba
Am nächsten Morgen erkunden wir die Highlights von Old Stone Town. Der Ort hat nicht mehr viel von seinem morbiden Charme übrig. Leider sind weder der Sultanspalast noch das Haus der Wunder zugänglich – sie verfallen oder werden seit Jahren renoviert. Anschliessend fliegen wir im Kleinflugzeug nach Pemba. Nach rund dreissig Minuten erreichen wir die Nachbarinsel, fahren gut anderthalb Stunden Richtung Norden und checken im Manta Resort ein. Wir geniessen eine Massage, sehen uns die Anlage an und nehmen das erste Bad im warmen Meer.
Früh am nächsten Morgen fahren wir quer über die Insel, um weitere Unterkünfte zu besichtigen. Ganz im Süden besuchen wir Fundu Lagoon, eine Eco Lodge im Wald an einem langen Sandstrand. Zurück im Norden schauen wir uns das Aiyana, das Nachbarhotel des Manta Resorts, an. Die besten Unterkünfte auf Pemba sind sehr unterschiedlich – ideal für verschiedene Gäste.
Pemba ist deutlich ursprünglicher und einsamer als Zanzibar. Wunderschöne Strände, keine Strandverkäufer, viel Ruhe. Überall trocknen Nelken am Strassenrand, und der typische «Nägeli»-Duft liegt in der Luft. Neben Nelken werden auch andere Gewürze und viele Früchte angebaut, und überall stehen Kokospalmen. Die Unterwasserwelt ist berühmt – perfekt für alle, die es ruhig mögen und gerne schnorcheln oder tauchen.
Wichtig: Wie überall an der ostafrikanischen Küste sind Ebbe und Flut ausgeprägt. Das Meer zieht sich alle paar Stunden weit zurück – ideal für Strandspaziergänge bis zum Riff. Strandschuhe sind Pflicht. Alle Unterkünfte haben Pools, in denen man unabhängig von Ebbe baden kann.
Tag 5-8 Zanzibar
Nach zwei Tagen fliegen wir zurück nach Zanzibar und übernehmen einen Mietwagen. Die Fahrzeuge entsprechen nicht dem Standard des südlichen Afrikas – wir fahren einen elfjährigen Suzuki. Auch das Fahren ist gewöhnungsbedürftig: 60 km/h auf Hauptstrassen, 30 km/h in Dörfern, Lastwagen in der Mitte der Strasse und viele Schlaglöcher auf Hotelzufahrten.
In den folgenden sechs Tagen umrunden wir die Insel und besuchen über sechzig Unterkünfte aller Kategorien. Wir sehen traumhafte Strände – weiss, fein und weit. Manche Lodges stehen erhöht auf Korallenriffen ohne Strand, bieten aber fantastische Ausblicke. Es gibt charmante kleine Häuser, aber auch grosse Betonbauten oder Anlagen, die dringend eine Renovation brauchen. Einige Orte wie Nungwi erinnern inzwischen ein wenig an den Ballermann auf Mallorca – laut, voller Bars und mit deutlich mehr Trubel, als man es sich auf einer tropischen Insel vielleicht wünscht. Wie überall in boomenden Regionen wird viel investiert – leider nicht immer nachhaltig. Strandverkäufer gibt es je nach Ort mehr oder weniger.