Zambia, Natur, Wildnis, Tiere – eine Reise die berührt
Nach einigen Jahren reisen wir wieder nach Zambia und freuen uns auf eine Reise durch abwechslungsreiche Landschaften und eine faszinierende Tierwelt. Mit grossen Erwartungen blicken wir den noch wenig bekannten Nationalparks, den Tierbegegnungen und den erfahrenen Guides entgegen. Wir sind besonders gespannt darauf, welche Unterscheide wir im Vergleich zu Botswana und Zimbabwe erleben werden.
Tag 1 Victoria Falls
Nach einem angenehmen Flug mit Ethiopian Airlines landen wir in Victoria Falls. Das Visum haben wir im Voraus eingeholt und passieren die Passkontrolle innerhalb von nur 15 Minuten. Im Gegenzug warten wir anschliessend 1 Stunde auf die Gepäckausgabe. Vor dem Flughafengebäude werden wir von einem Guide von Matetsi Victoria Falls erwartet und erreichen nach etwa 1 ½ Stunden die wunderbare Unterkunft. Wir geniessen ein feines Mittagessen und am Nachmittag die erste Pirschfahrt im grossen Tierreservat. Wir werden gebeten, warme Kleidung mit uns zu führen, da uns anscheinend nach dem Game-Drive noch eine kleine Überraschung erwartet. Nach Einbruch der Dunkelheit werden wir zu einer «Boma» gefahren – alles ist wunderschön mit Lichtern dekoriert. Ein grosses Feuer in der Mitte des Platzes beleuchtet die Szenerie, während wir zu unseren Plätzen begleitet werden. Wir kommen in den Genuss eines leckeren Abendessens in stimmungsvollem Ambiente, bevor wir zur Lodge zurückgefahren werden und müde ins Bett fallen.
Tag 2 Matetsi Game Reserve
Am nächsten Morgen geniessen wir eine weitere Pirschfahrt und am Nachmittag eine Bootstour auf dem Zambezi. Unsere Freunde Janine und Dani besuchen dazwischen die Victoria Falls und unternehmen einen Helikopterflug über die Fälle. Da wir diese Ausflüge bereits kennen, gönnen wir uns eine kleine Ruhepause auf der komfortablen Terrasse mit Plunge Pool. Da es nachts bereits richtig kühl ist, ist mir das Wasser zu kalt und ich schaffe es nur, meine Füsse zu kühlen.
Tag 3 Musekese Game Reserve
Wie immer ist es ein fantastisches Erlebnis, wenn wir an die Grenze gebracht werden. Überall sind Menschen und Waren – jeder hat etwas zu verkaufen oder möchte uns – obwohl wir mit einem Guide hier sind – schneller über die Grenze bringen. Eigentlich geht alles ganz schnell, aber unser Fahrer hat einige Mühe, das Auto abzumelden und in Zambia wieder anzumelden. Wir geniessen in der Zwischenzeit das Gewusel. Danach fahren wir zum Flughafen Livingstone, wo wir kurz warten müssen, bis das Flugzeug ankommt. Mit einer 47 Jahre alten Cessna421 fliegen wir nach Musekese im Kafue Nationalpark. Wir überfliegen weite, leere Flächen und einen grossen See, bis wir nach ca. 2 Stunden auf dem Flugfeld landen. Wir werden von einem Guide erwartet und im Geländefahrzeug zum Hafen gebracht. Von dort aus geht es noch ca. 30 Minuten mit dem Boot zum Museke Camp. Nach einem leichten Mittagessen beziehen wir unsere Zimmer. Es sind zweckmässige, grosse Zeltzimmer mit einem wunderbaren Blick in die Wildnis. Anschliessend startet die erste Pirschfahrt. Bereits nach kurzer Zeit erblicken wir einen Leoparden. Kurz darauf begegnen wir einer Löwenfamilie. Unser Guide ist ganz begeistert, denn es ist das erste Mal, dass die Jungtiere uns interessiert ansehen – und sich nicht verstecken. Musekese ist nur von Mai bis November geöffnet, weshalb sich die Jungtiere noch nicht an Fahrzeuge gewöhnt haben.
Tag 4 Musekese Game Reserve
Musekese arbeitet eng mit einer «Anti Poaching Brigade» zusammen. Dadurch wird jedes Raubtier genau beobachtet, auch von den Guides, die mit uns Touristen unterwegs sind. Wird ein Tier gesichtet, wird es anhand einiger Merkmale identifiziert, vom Guide fotografiert und die GPS-Daten werden erfasst. So lernen die Ranger und Guides die Reviere der Tiere kennen und können viel über sie berichten. So haben wir viel Interessantes über die gesichteten Leoparden erfahren. Auch der Besuch bei der Anti Poaching Einheit war sehr spannend. Sie haben uns Fallen gezeigt, aber auch, wie sie im Alltag leben. Für jedes Raubtier gibt es ein eigenes Büchlein. Leider kann man diese nicht kaufen. Auf dem Rückweg mussten wir uns beeilen, denn im Wald haben wir einmal mehr erlebt, dass Tsetsefliegen ziemlich lästige Begleiter sein können. Auf dem Nachmittags-Game Drive haben wir einen weiteren Leoparden entdeckt, dem wir eine Weile gefolgt sind – ergänzt durch zahlreiche Elefanten- und Antilopensichtungen.
Tag 5 Busanga Plains
Heute heisst es wieder Koffer packen. Wir fahren in den Norden des Kafue Nationalparks nach Busanga, zum Ntemwa Busanga Camp. Zunächst geht es zurück zum Boot, von wo aus wir in 30 Minuten zurück zum Fahrzeug gebracht werden. Leider hatten wir zu wenig Zeit, um auch noch eine längere, spannende Bootsfahrt hier zu unternehmen. Stattdessen folgt eine wunderschöne Fahrt durch den Park, bei der sich die Landschaft immer wieder verändert. Als wir uns der Unterkunft nähern, können wir die Faszination Busanga zum ersten Mal erleben: Wir fahren über eine endlos weite Ebene. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Siesta sind wir bereit für die erste Pirschfahrt. Kurz nach dem Start der Safari entdecken wir zwei Löwen und folgen den beiden über eine geraume Zeit. Immer wieder sehen wir auch grosse Puku-Herden und weitere Antilopen. Die beiden Löwen haben jedoch kein Interesse am Jagen. Den Sundowner geniessen wir an einem kleinen Flusslauf. Rund um uns herum können wir in dieser friedvollen Abenddämmerung zahlreiche Vögel und Antilopen beobachten. Zurück im Camp geniessen wir ein schmackhaftes Abendessen unter dem leuchtenden Sternenhimmel.
Tag 6 Busanga Plains / Lower Zambezi
Auch heute haben wir Glück und können drei Geparden beobachten. Immer wieder rennen sie durch das hohe Gras und bieten ein spektakuläres Fotomotiv. Danach machen wir uns auf die Suche nach dem grossen Löwenrudel. Nach kurzer Zeit sind wir erfolgreich, jedoch liegen die Raubkatzen typischerweise faul im Schatten. Daher machen wir uns auf den Weg, um noch weitere Tiere zu finden. Wie grossartig muss es sein, wenn hier später im Jahr auch noch die Elefanten hierherkommen! Schon jetzt ist klar: Hierher müssen wir noch einmal reisen, denn eine Nacht ist eindeutig zu kurz. Wir haben das Glück, dass wir noch den ganzen Morgen zur Verfügung haben, bevor uns der nächste Flug weiter in den Lower Zambezi Nationalpark bringt.
Kurz vor Sonnenuntergang erfolgt die Landung. Wir werden vom Guide abgeholt und zum Kutali Camp gebracht. Was für ein Unterschied zum Kafue – wir sind einmal mehr überrascht, wie unterschiedlich und kontrastreich sich die Landschaften zeigen. Eine der schönsten ist der «Winterthornwald» im Lower Zambezi. Unsere Unterkunft ist sehr offen gebaut. Mitten während des Abendessens steigt plötzlich ein Flusspferd aus dem Wasser und beginnt genüsslich das Gras direkt neben unserem Tisch zu fressen. Eine Begegnung, die wir wohl kaum je vergessen werden – so nah waren wir einem Hippo ausserhalb eines Fahrzeugs noch nie. Unsere Freunde erlebten in derselben Nacht ihr eigenes Safari Abenteuer, als zwei Flusspferde rund um ihr Zelt herumrannten.
Tag 7 Lower Zambezi
Wir geniessen eine weitere Pirschfahrt durch diese wunderbare Gegend und können zwei Leoparden mit Beute auf einem Baum beobachten. Das junge Männchen hat die Beute gestohlen und präsentiert sich uns ganz weltmännisch in verschiedenen Posen. Das Weibchen sitzt derweil fast zuoberst im Nachbarbaum und wartet geduldig. Nun heisst es schon wieder Koffer packen, denn wir fahren ins Zentrum des Parks. Der Transfer ist am einfachsten mit dem Boot. Unterwegs legen wir einen Stopp beim Chula Island Camp und dem Sausage Tree Camp ein und machen eine kurze Hotelbesichtigung, bevor wir bei Lolebezi ankommen.
Wir werden singend begrüsst, und während der Erklärungen zur Lodge bekommen wir eine wohltuende Handmassage. Danach geniessen wir ein wunderbares Mittagessen und haben noch 30 Minuten Zeit, um unser schönes Zimmer zu erkunden, bevor es erneut auf Pirschfahrt geht. Nach all den fantastischen Game Drives der letzten Tage scheinen sich die Tiere heute etwas besser zu verstecken. Doch dank der eindrucksvollen Lodge Besichtigungen bleibt es doch ein wundervoller Tag mit vielen unvergesslichen Erlebnissen.
Tag 8 Lower Zambezi
Nach einem weiteren Game Drive verabschieden wir uns von Lolebezi und werden mit dem Boot in den südlichen Teil des Parks gebracht. Dort verbringen wir 2 Nächte beim Chongwe Camp. Die Unterkunft liegt wunderschön an einem ruhigen Seitenarm des Zambezi Rivers.
Am Nachmittag erleben wir den Fluss auf die gemütlichste Art: Wir gleiten im Kanu durch die ruhigen Seitenarme des Zambezi und beobachten Elefanten, Büffel, Antilopen, Krokodile und verschiedene Vögel. Eine interessante Perspektive und eine sehr gemächliche Art, den Fluss zu erleben. Trotzdem sind wir nach 2 Stunden nicht unglücklich, aus dem unbequemen Kanu aussteigen zu können. Kurz vor Sonnenuntergang werden wir vom Boot abgeholt und fahren zurück zur Unterkunft, wo uns ein feines Nachtessen erwartet.
Tag 9 Lower Zambezi
Heute sind wir wieder auf einem Game Drive unterwegs. Wir erkunden einen Teil des Escarpments und geniessen eine fantastische Aussicht auf den Zambezi. Es ist immer wieder faszinierend, wie sich die Landschaft verändert, sobald man sich vom Fluss entfernt. Es wird trockener, Miome Bäume prägen das Bild und das Gras wird goldgelb. Zurück am Fluss erwartet uns ein eindrücklicher Anblick: Löwen an einem «Kill». Eine Löwin macht sich über ein Impala her, während zwei weitere noch darum ringen, wer als Nächstes ans Futter darf. Ein spektakuläres Schauspiel mit einer Geräuschkulisse, die man so schnell nicht vergisst. Wir beobachten die Löwen eine Zeit lang, bevor wir selbst hungrig werden und zur Unterkunft zurückkehren. Dort werden wir vom italienisch-zambischen Koch mit feinsten Spaghetti Carbonara überrascht. Danach haben wir endlich wieder einmal Zeit für eine Siesta in der schönen Unterkunft.
Am Nachmittag geniessen wir eine weitere Bootstour und beobachten dabei die nistenden «White-fronted Bee-eater» und auch die verschiedenen «Kingfisher» beim Jagen. Unser Guide erzählt uns, dass die Gäste gestern einen Leoparden auf der Bootstour gesehen hätten. Das sei aber sehr selten, da sich die Tiere mehrheitlich im Landesinnern aufhalten. Wir beobachten Elefanten und Antilopen, die zum Trinken ans Wasser kommen. Langsam senkt sich die Sonne, und gerade wollen wir uns mit einem Gin Tonic zurücklehnen, als plötzlich ein Leopard oben am Ufer erscheint. Was für ein Glücksmoment! Auch wir dürfen dieses elegante Tier erleben, wie es lautlos entlang der Uferböschung schreitet.
Tag 10 South Luangwa
Wir packen zusammen und werden am Morgen zum Flugfeld gebracht. Der Beamte hier hat seinen Schreibtisch draussen unter einem Baum aufgestellt und arbeitet dort seine Listen ab. Kurz bevor das Flugzeug landet, bekommen wir noch Besuch von einem Elefanten, der gemütlich über die Piste spaziert. Wir fliegen vom Royal Airstrip über Jeki nach Mfuwe. Die ersten zehn Minuten des Flugs sind traumhaft. Wir geniessen einen «Scenic Flight», bei dem wir sehr tief über dem Zambezi hinwegfliegen und realisieren, welch weite Strecke wir zuvor im Boot zurückgelegt haben.
Nach der Landung in Mfuwe fahren wir durch den Ort und bekommen so auch einen Eindruck vom Leben, der bei einer Flugsafari sonst zu kurz kommt. Die Landschaft ändert sich wieder. In diesem Jahr hat der Osten des Landes fast kein Wasser bekommen. Man sieht, dass es hier schon viel trockener ist und sich der Flusslauf des South Luangwa entsprechend schon weit zurückgezogen hat. Dennoch müssen wir an einigen Orten noch immer mit der Fähre über den Fluss fahren.
Bereits am ersten Abend macht sich das «Valley of the Leopard» seinem Namen alle Ehre und wir sehen einen ersten Leoparden. Während der Fahrt fällt uns auf, dass wir in den anderen Parks in Zambia noch keine Giraffen gesehen haben. Hier im South Luangwa erblicken wir dafür die speziellen «Thornicroft» Giraffen. Beim Abendessen in der Kafunta River Lodge sitzen wir auf der Terrasse und können den Hippos beim Grasen zusehen. Die Lodge liegt sehr zentral und in der Nähe des Eingangs zum Nationalpark.
Tag 11 South Luangwa
Schon geht die Reise weiter. Unser Guide bringt uns zum vorgesehenen Treffpunkt, wo wir von einem Mitarbeiter der Msandile Lodge abgeholt werden. Hier machen wir eine erste Lodge Besichtigung. Danach geht es weiter zum Shawa Luangwa Camp, das wir ebenfalls besichtigen. Von dort aus werden wir weiter zum Tena Tena Camp gebracht. Auf dem Weg müssen wir erneut den Fluss überqueren, um in den Nsefu Teil des Parks zu gelangen. In der Nähe der Anlegestelle befindet sich ein einsamer Hippo Bulle. Als sich das Boot nähert, wird der Bulle aufmerksam und etwas nervös. Er setzt sich in Bewegung, läuft ein Stück vor uns her und entfernt sich schliesslich gemächlich vom Ufer. Unser Guide beruhigt uns und erklärt, dass von dem Tier keine Gefahr für uns ausgeht. Wir kommen mit unserem Gepäck sicher auf die andere Seite. Anschliessend gönnen wir uns eine kurze Pause, bevor wir am Abend erneut auf Pirschfahrt gehen. Neben den vielen Leoparden ist der South Luangwa auch für seine zahlreichen Flusspferde bekannt. Es heisst, auf einen Flusskilometer kommen 40 Hippos. An unserem Sundowner Spot sehen wir schon einige hundert. Auch überquert eine Elefantenfamilie den Fluss und läuft etwas entfernt von uns weiter in einen Wald.
Tag 12 South Luangwa
Was uns immer wieder an «Out of Africa» erinnert, sind nicht nur die «Bucket Showers», die es an vielen Orten noch gibt, sondern auch das wunderbare Frühstück. Wir sitzen am Lagerfeuer, wärmen unsere Hände an den Tee- oder Kaffeetassen und geniessen das Spektakel der aufgehenden Sonne. Dazu geniessen wir Porridge und Toast, welche direkt auf dem Feuer zubereitet werden.
Es geht weiter zur nächsten Unterkunft, dem Nsefu Camp. Unterwegs erleben wir eine weitere eindrucksvolle Pirschfahrt und entdecken einen Baum voller Rock Hyrax und einen weiteren Leoparden. Wir haben auf dieser Reise inzwischen bestimmt 12 verschiedene Leoparden gesehen. Den Nachmittag lassen wir auf der gemütlichen Terrasse ausklingen.
Tag 13 South Luangwa
Ein weiterer Wechsel der Unterkunft steht an zum Kakuli Camp. Unser Guide bringt uns zum Treffpunkt am Fluss. Hier sollte eigentlich ein Boot liegen. Doch, oh Schreck, es hat sich losgerissen (oder wurde nicht richtig vertäut) und treibt nun mitten in einem Hippo Pool auf der anderen Seite. Wir machen auf uns aufmerksam, und ein mutiger Angestellter der Lodge macht sich auf den Weg zum Boot. Bewaffnet mit einem langen Stock bringt er das Boot wie ein Gondoliere durch zwei Hippo Pools zu uns zurück. Er hat ein schönes Trinkgeld verdient. Dann geht es über den Fluss, wo uns ein anderer Guide erwartet. Nach zwei Kurven entdecken wir ein Rudel Wildhunde, die es sich im Schatten gemütlich gemacht haben. Auf der Abendpirschfahrt zeigt uns der Guide auf dem Rückweg ausserdem einen Hyänenbau. Was für ein Schauspiel! Die kleinen Hyänen haben sich bereits an die Fahrzeuge gewöhnt und kommen neugierig auf uns zu. Sie spielen tollpatschig vor und neben dem Fahrzeug.
Tag 14 South Luangwa
Wir geniessen einen weiteren Tag mit ausgiebigen Pirschfahrten. Schon lange wollten wir Flusspferde einmal in einem Pool voller «Salat» erleben. Als wir am Vormittag an einem solchen Wasserloch anhalten, erwartet uns ein faszinierendes Schauspiel: Zwei Hippos liefern sich mitten im dichten Grün ein spielerisches Kräftemessen. Ebenso spannend ist es, den anderen Tieren zuzusehen, wie sie gemächlich durch die Vegetation ziehen und genüsslich fressen.
Anschliessend geniessen wir eine entspannte Pause in unserer wunderschönen Unterkunft. Von unserem offenen Chalet aus beobachten wir die Vögel in den umliegenden Bäumen und sammeln die «Würste» des Sausage Tree ein. Am Abend legen wir einige davon aus, um mit unserer Wildkamera festzuhalten, ob die Flusspferde nachts tatsächlich davon naschen.
Tag 15 South Luangwa
Heute heisst es Abschied nehmen. Wir stehen erstmals nicht um 05.30 Uhr, sondern erst um 7 Uhr auf. Die Wildkamera hat die Flusspferde tatsächlich beim Fressen aufgezeichnet, zusammen mit einer vorbeistreunenden Hyäne – wir hätten nicht gedacht, dass sie so nah ans Zimmer herankommen. Dann heisst es packen. Eine letzte Fahrt durch den Park bringt uns zum Flughafen von Mfuwe. Von dort aus fliegen wir über Lusaka und Addis Abeba zurück nach Zürich.
Fazit
Was für eine fantastische Reise! Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Zambia fühlt sich an wie Botswana vor 20 Jahren. Die meisten Camps sind sehr ursprünglich und klein. Die Tierbeobachtungen sind beeindruckend, und die hervorragend ausgebildeten Guides begleiten uns sicher und mit grossem Wissen durch jede Aktivität. Da die Parks weit auseinanderliegen, sind sie am besten per Kleinflugzeug erreichbar. So eröffnet jede Region eine ganz eigene Landschaft und einzigartige Tiererlebnisse – denn jeder Park hat seine besonderen Spezialitäten.