Petra Assalve
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Familienreise Garden Route & Mauritius

Eine Reise mit der Familie entlang der Garden Route ist sehr reizvoll und leicht umzusetzen. In unserer Herbstzeit ist in Südafrika Frühling und alles blüht in den schönsten Farben. Die Region bietet unzählige Aktivitäten, attraktive Wanderwege und Ausflugsziele, Action, kulinarische Höhepunkte, Malaria freie Wildreservate, kilometerlange Küstenabschnitte, wundervolle Unterkünfte und herzliche Gastgeber. Für uns als Familie war der anschliessende Aufenthalt auf Mauritius der krönende Abschluss, da wir uns nach der intensiven und erlebnisreichen Zeit in Südafrika optimal ausruhen konnten. Eine perfekte Kombination!

Tag 1 Flug Zürich - Cape Town - Port Elizabeth

Nachdem wir am Flughafen Zürich eingecheckt haben, begeben wir uns zum Gate. Unsere Vorfreude ist riesig! Es halten sich auffällig viele Familien mit Kindern hier auf – wir sind in bester Gesellschaft. Durchs Fenster erhaschen wir einen Blick auf den Airbus der Edelweiss Air. Kurz nach 19 Uhr heben wir in Zürich ab und landen 11 Stunden später im sonnigen Cape Town.  

Es bleibt genügend Zeit, um gemütlich zu frühstücken und etwas Bargeld abzuheben. Wenig später sitzen wir erneut im Flugzeug und erreichen nach einer guten Stunde Gqeberha/Port Elizabeth. All unsere Koffer liegen unversehrt auf dem Rollband und wir können speditiv zur Mietwagenübernahme übergehen. Nach einer kurzen Angewöhnung an den Linksverkehr erreichen wir 10 Minuten später unsere erste Unterkunft ganz in der Nähe des Strandes.

Tag 2 Port Elizabeth - Kariega Game Reserve

Nach einer erholsamen Nacht machen uns auf den Weg zum Kariega Game Reserve. Knapp 2 Stunden später erreichen wir das private Tierreservat ca. 135 km nordöstlich von Gqeberha/Port Elizabeth. Unser «Driver Guide» ist eine quirlige junge Südafrikanerin, die das Herz unserer beiden Kinder im Sturm erobert. Gleich nach der Begrüssung dürfen sie allein mit ihr auf dem offenen Safarifahrzeug eine kleine Spritztour bis zum Zimmer machen. Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage ist ein heimeliges Holz Chalet mit Terrasse und einer fantastischen Aussicht sowie – das Highlight für die Kids – einem privaten Pool auf dem Sonnendeck.

Nach dem Mittagessen machen wir uns auf zur ersten Pirschfahrt. Bereits nach kurzer Zeit begegnen uns zahlreiche Giraffen, Antilopen, Gnus und Strausse. Unsere Führerin erzählt uns viel Interessantes über die Tierarten und stoppt immer wieder, damit wir die Umgebung geniessen und Fotos schiessen können. Nach dem klassischen «Sundowner» inmitten der grandiosen Umgebung neigt sich ein aufregender Tag seinem Ende zu. Alle fallen glücklich und voller Vorfreude auf den nächsten Tag in die Federn.

 

Tag 3 Kariega Game Reserve

Bereits um 6 Uhr morgens sitzen wir, zugegebenermassen noch etwas schlaftrunken, wieder auf dem Safarifahrzeug. Wir erfahren, dass wir heute zur «Wild Side» fahren, wo unter anderem Löwen und Elefanten leben. Sofort sind alle hellwach. Nachdem uns die ersten Sonnenstrahlen gekitzelt haben, ist das Glück auf unserer Seite und wir erblicken ein kleines Rudel Löwen, das sich träge unter einem Baum tummelt und, genau wie wir, die wärmende Morgensonne geniesst. Was für ein einmaliger Anblick, nicht nur für unsere Kinder, die diese majestätischen Raubkatzen bis anhin nur aus dem Zoo kennen! Wenige Augenblicke später laufen uns ein Nashorn und ihr Junges vor die Linse, wir sind vorübergehend sprachlos. Nach einem wohlverdienten Kaffee und feinen Muffins machen wir uns auf die Suche nach einer Elefantenherde, die sich jedoch im unwegsamen Dickicht versteckt hat und daher unauffindbar scheint…

Eine rasante Fahrt über Stock und Stein, begleitet von Jauchzern der Kids, bringt uns gegen Mittag zurück zur Lodge, wo wir uns durchs leckere Mittagsbuffet schlemmen. Frisch gestärkt machen wir uns am späten Nachmittag nochmals auf zur Elefantensuche und siehe da – auf einmal sind wir mittendrin im Geschehen. Eine riesige Herde mit ihren entzückenden Jungtieren umgeben unser, plötzlich so klein anmutendes, Gefährt. Eine atemberaubend schöne und sehr eindrückliche Szenerie! Wir beobachten die sanften Riesen noch eine Weile beim Grasen und Trinken am Wasserloch. Ein wunderschöner Abschluss, der uns für immer in Erinnerung bleiben wird!

 

Tag 4 Kariega Game Reserve - Plettenberg Bay

Der Abschied fällt uns schwer. Dennoch freuen wir uns auf einen Tapetenwechsel. Die heutige Etappe bringt uns zurück an die Küste nach Plettenberg Bay. Es regnet das erste und, wie sich am Schluss der Reise herausstellt, das einzige Mal. Da wir heute die längste Strecke von ca. 360 km zurücklegen, lassen wir uns nicht daran stören. Unterwegs machen wir eine ausgedehnte Pause und geniessen ein köstliches Mittagessen in einem lokalen «Farm Stall». Schliesslich erreichen wir unsere Unterkunft am traumhaften Robberg Beach. Da es immer noch in Strömen regnet und wir alle hungrig und müde sind, nutzen wir den Service und lassen uns das Nachtessen aufs Zimmer liefern. Wir lassen den Abend gemütlich bei einem Glas Wein und Schinken-Käse-Toasts ausklingen.

Tag 5-6 Plettenberg Bay und Umgebung

Heute machen wir uns auf zum nahegelegenen «Monkeyland». Eine deutschsprachige Mitarbeiterin führt uns durch das Gehege und erzählt viel Interessantes über die verschiedenen Affenarten und Lemuren. Ein neugieriger Gibbon begleitet uns ein Stück weit durch die verspielte Anlage mit ihren unzähligen Bäumen, Futterplätzen und Bächen. Gleich nebenan befindet sich «Birds of Eden», die grösste Vogel-Freiflugkuppel der Welt! Auf unserem Rundgang durch den regenwaldähnlichen Park erblicken wir viele bunte, kleine, grosse und vor allem sehr exotische Vogelarten. Als Kontrastprogramm besuchen wir anschliessend den «Plett Puzzle Park» und nehmen an einem Wissens-Quiz Rundgang durch den Wald teil. Der krönende Abschluss bildet eine nervenaufreibende Schatzsuche durch ein Labyrinth, wo wir kurz vor Schliessung von einem Mitarbeiter erlöst werden mussten…    

Der nächste Tag steht ganz unter dem Motto Adrenalin: Den ersten Stopp machen wir bei der «Bloukrans Bridge». Mit 216 Metern Höhe ist die Brücke einer der weltweit höchsten Bungee Jump Hotspots. Nicht nur unsere Kinder staunen, als sich einige Wagemutige am Sprungseil befestigt in die Tiefe stürzen. Das Spektakel können wir entspannt von einem Aussichtspunkt aus beobachten. Bei strahlend blauem Himmel fahren wir weiter zum Tsitsikamma National Park, wo wir eine malerische Wanderung zu den Hängebrücken von Storms River Mouth unternehmen. Wir sind kurz hin- und hergerissen, ob wir noch eine Kanutour unternehmen wollen, entscheiden uns dann aber für die «Canopy Tour», eine temporeiche Fahrt am Hochseil inmitten prächtiger, über 700 Jahre alten Baumkronen. Nach der kompetenten Einführung durch den Guide nehmen wir die erste von insgesamt 10 «Zip Lines» in Angriff – ein tolles Erlebnis, das richtig Spass macht! Diesen actionreichen Tag lassen wir im «Ristorante Enrico» am Keurboomstrand Revue passieren.  

Tag 7 Plettenberg Bay - Oudtshoorn

Heute führt uns die Route entlang der Küste weiter nach Knysna. In einem hübschen Gartencafé auf Thesen Island geniessen wir einen Cappuccino. Anschliessend lädt die Waterfront zu einem entspannten Bummel ein. Weiter geht die Fahrt nach Wilderness. Der Ort ist bekannt für seinen kilometerlangen Strand. Nach ein paar Schnappschüssen im Sand und einem leckeren Seafood Teller mit reichlich «French Fries» geht die Reise weiter ins Landesinnere. Unsere Lodge befindet sich etwas ausserhalb von Oudtshoorn. Das Familienzelt mit zwei Schlafzimmern, Aussendusche und Badewanne ist schlicht eine Wucht! Gegen Abend steht eine Sundowner Fahrt auf dem Programm. Die Landschaft ist einmalig schön. Umgeben von sanften Hügeln und Bergketten, eingehüllt in die warmen Farben der untergehenden Sonne – so fühlt sich ein Moment des puren Glücks an – ganz zu schweigen von den Leckereien, die uns hier aufgetischt werden und dem atemberaubenden Sternenhimmel in der Nacht!

Tag 8 Oudtshoorn

Nach einer frühen Tagwache freuen wir uns auf ein weiteres Highlight: die Erdmännchen-Tour. Eine kurze Fahrt im Geländefahrzeug führt uns zu einem hügeligen Erdbau. Pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen spähen sie neugierig aus ihren Höhlen. Eine grosse Familie mit Jungtieren wagt sich Schritt für Schritt weiter aus den Höhleneingängen heraus und begibt sich auf Nahrungssuche. Die putzigen Tiere erfreuen das Herz aller Teilnehmer, ihr verspieltes Verhalten zaubert allen ein Lächeln ins Gesicht. Nach dem Frühstück machen wir uns auf zu den Cango Caves. Das Höhlensystem gehört zu den grössten und schönsten Tropfsteinhöhlen der Welt. Wir lassen uns bei einer geführten Tour davon überzeugen und sind beeindruckt. Anschliessend besuchen wir noch eine der zahlreichen Straussenfarmen in der Umgebung und fahren zurück zur Lodge, wo wir den Tag mit Lesen und Entspannen am Swimmingpool ausklingen lassen.

Tag 9 Oudtshoorn - Montagu

Auf einer der schönsten Routen Südafrikas – der Route 62 – fahren wir weiter ins ca. 245 km entferne Montagu und checken in der Mimosa Lodge ein. Unser Plan, den Abend in den warmen Quellen von Avalon Springs zu verbringen, fällt leider ins Wasser. Die Badeanlage ist schon sehr in die Jahre gekommen und das zeigt sich an allen Ecken und Enden. Kurzentschlossen fahren wir zurück zur Unterkunft und verbringen den Abend auf unserer grossen Terrasse bei sommerlichen Temperaturen und einem Glas Wein. Am nächsten Morgen erwartet uns ein mit sehr viel Liebe zum Detail angerichtetes Frühstücksbuffet nach Schweizer Manier! Wir wechseln noch ein paar Worte auf schweizerdeutsch mit dem sympathischen Besitzer, bevor wir uns auf die Weiterreise machen.

Tag 10 Montagu - Hermanus

Ein nächster Höhepunkt erwartet uns in Hermanus – es ist Walsaison! Die knapp 150 km legen wir auf der nicht minder sehenswerten R316 zurück und erreichen in den frühen Nachmittagsstunden die Walhauptstadt. Neugierig kleben wir bereits bei der Anreise an den Seitenfenstern. Ist das nun ein «Fels in der Brandung» oder eine Walflosse? Nach dem Zimmerbezug stürmen wir zur Promenade hinaus und richten unsere Augen ununterbrochen auf den Ozean. Tatsächlich, als wäre es nie anders gewesen, tummelt sich da und dort ein Wal in der Bucht. Man kann sie bequem von der Küste aus beobachten, einfach sagenhaft.

Tag 11 Hermanus

Heute Morgen ist eine Bootsfahrt zur Walsichtung geplant. Leider ist der Himmel bedeckt, aber zum Glück regnet es nicht. Bevor wir das Boot besteigen, erhalten wir eine kurze Einführung in die Walgeschichte und Artenvielfalt. Kurze Zeit später sitzen wir gespannt auf dem Aussendeck und preschen hinaus ins offene Meer. Das Boot hält immer wieder an und schaukelt in den Wellen. Trotz Tropfen gegen Seekrankheit wird unser Sohn immer blasser und beginnt zu gähnen. Ich ahne, was kommen wird…

Wir werden belohnt mit einem einzigartigen Spektakel. Die Wale kommen erstaunlich nahe und wir sehen die eine oder andere Fontäne aus dem Blasloch steigen und Fluken, die elegant und sanft wieder im Ozean abtauchen. Sehr eindrücklich ist es zu beobachten, wie die Giganten aus dem Wasser springen und sich auf dem Rücken zurückfallen lassen. Bestünde nicht das Problem der Seekrankheit, könnten wir noch stundenlang zuschauen. Nach knapp 2 Stunden fahren wir zurück zum Hafen. Unserem Sohn ist die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Am Nachmittag schlendern wir über den lokalen Markt und erstehen die ersten Souvenirs.

Tag 12 Hermanus - Cape Town

Unsere Koffer sind bereits wieder im Wagen verstaut – heute machen wir uns auf nach Cape Town. Für mich ein grosser Tag, habe ich doch vor langer Zeit einen mehrmonatigen Sprachaufenthalt in der «schönsten Stadt der Welt» verbracht und war seit vielen Jahren nicht mehr dort. Ich fühle mich schon seit dem Morgen ganz «chribbelig». Die Anfahrt ist traumhaft, immer wieder taucht eine noch schönere Bucht hinter der nächsten Kurve auf. Da das Wetter prächtig ist, entscheiden wir uns, direkt zum Bloubergstrand zu fahren. Von hier aus eröffnet sich ein besonders eindrucksvoller Blick auf den majestätischen Tafelberg. Nach einer ausgedehnten Fotosession geniessen wir ein feines Mittagessen im «Moyo» und fahren weiter ins Zentrum zur bekannten V&A Waterfront, wo unser Hotel liegt. Nach dem Check-in spazieren wir zur Waterfront. Es hat sich einiges verändert nach all den Jahren. Unzählige Neubauten, moderne Markthallen und viele neue, schicke Restaurants sind entstanden. Es dauert einen Moment, bis ich mich orientieren kann, aber schon bald erkenne ich die unverwechselbare Stimmung und ein emotionaler Tag neigt sich bei leuchtendem Abendhimmel seinem Ende zu.

Tag 13 Cape Town und Umgebung

Auch die roten Hop-on-Hop-off Busse sind neu für mich, so entschliessen wir uns für eine Rundfahrt mit der Absicht, beim Tafelberg auszusteigen und mit der Gondel hochzufahren. Beim Anblick des dichten Strassenverkehrs ist es sehr angenehm, für einmal nicht selbst fahren zu müssen. Die Informationen, die man über den Kopfhörer vermittelt bekommt, sind sehr interessant und wir geniessen die Fahrt bei strahlendem Sonnenschein. Kaum an der Talstation angekommen, schlägt das Wetter um. Dichte Wolken ziehen auf und verleihen dem Tafelberg dieses mystische Aussehen. Wir fahren trotzdem hoch, gerade noch rechtzeitig, um ein paar letzte Ausblicke auf die Stadt und die Umgebung zu erhaschen, bevor die Sicht endgültig verschleiert. Danach geht die Tour im roten Bus weiter nach Camps Bay und Clifton Beach. Die Wolken scheinen nur am Berg zu kleben, am Strand herrschen ideale Bedingungen und wir sind – einmal mehr – ganz verzaubert von der Schönheit dieser Gegend! Die Rundreise endet im Zentrum an der Long Street, wo wir uns auf einen Besuch am «Green Market Square» freuen. Anschliessend nehmen wir ein Taxi zum «Two Oceans Aquarium» an der Waterfront und bestaunen grosse und kleine Meeresbewohner in ihrer ganzen Vielfalt.  

Tag 14-15 Cape Town und Umgebung

Das Wetter in Kapstadt verdient ein Kapitel für sich. Am nächsten Morgen weht uns ein orkanartiger Wind um die Ohren. Wir verschieben deshalb unseren geplanten Ausflug ans Kap der guten Hoffnung auf den nächsten Tag. Stattdessen entscheiden wir uns für einen Ausflug zum botanischen Garten von Kirstenbosch, was sich als optimale Alternative herausstellt, da sich die wunderschöne Anlage ziemlich windgeschützt am Osthang des Tafelberges befindet. Nach einem Spaziergang durch den Duftgarten und einem Rundgang auf dem «Braille Trail» (Blindenweg) scheint der Baumwipfelpad «Boomslang» die nächste Attraktion. Der 130 Meter lange Laufsteg aus Stahl wurde im Jahr 2014 eröffnet und windet sich wie eine Schlange durch die prächtigen Baumkronen.

Am nächsten Morgen fahren wir auf direktem Weg nach Muizenberg. Es ist Samstag und zahlreiche Familien in Neoprenanzügen und Surfbrett unter dem Arm begegnen uns auf dem grossen Parkplatz an der Beach Road. Unser Ziel ist das «Knead», eine stilvolle Bäckerei mit Sicht auf die Bucht. Die bekannten, bunten Strandkabinen befinden sich gleich um die Ecke. Wir geniessen einen schmackhaften Brunch und machen uns danach auf nach «Boulders Beach», wo eine grosse Kolonie von über 3'000 Brillenpinguinen lebt. Auf erhöhten Holzpfaden gelangen wir zum Hotspot und nehmen uns Zeit, die kleinen Bewohner zu beobachten und zu fotografieren. Anschliessend fahren wir weiter ans berühmte «Cape of Good Hope», dem südwestlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Auf der Rückreise machen wir einen Stopp in Simon’s Town. Am Nachmittag besuchen wir einen lokalen Markt und das South African Naval Museum. Die Rückfahrt führt uns vorbei an den endlos langen Stränden von Noordhoek weiter über den spektakulären «Chapman’s Peak Drive» nach Hout Bay und Llandudno zurück nach Cape Town, wo wir am Abend unseren Mietwagen abgeben. Problemlos könnten wir noch einige weitere Tage in Cape Town anhängen, das Angebot an Aktivitäten scheint endlos.

 

Tag 16 Flug Cape Town - Mauritius

Frühmorgens klingelt uns der Wecker aus dem Tiefschlaf. Das Taxi zum Flughafen steht bereit. Bei Sonnenaufgang nehmen wir wehmütig Abschied von Cape Town – und von Südafrika. Unsere Reise ist jedoch noch nicht zu Ende, wir freuen uns nun sehr auf ein paar geruhsame Tage auf Mauritius. Nach einem kurzweiligen Flug werden wir abgeholt und zum Hotel gebracht. Etwas abgespannt, aber voller Vorfreude schlürfen wir unsere Welcome-Drinks in der Lobby und lassen uns von einem sehr angenehmen, warmen Tropenwind berieseln. In Zwischenzeit ist es Abend geworden und wir gehen direkt über zum fantastisch angerichteten Buffet, bevor wir endgültig in die Federn fallen.

Tag 17-21 Mauritius

Im Meer schwimmen, Bücher, Zeitschriften und Comics lesen, am Strand entlang spazieren, dösen, baden, Musik hören, Sandburgen bauen, Krebse beobachten, abtauchen, lachen, am Cocktail unter Palmen nippen, in den Pool springen, nochmals schwimmen, duschen, Sommerkleider ausführen, schlemmen, schlafen, aufstehen… Eigentlich haben wir uns zumindest eine Fahrt im Glasboden-Boot ganz fest vorgenommen, aber die Zeit ist uns beim süssen Nichtstun entronnen.          

Tag 22 Flug Mauritius - Zürich

Frisch aufgetankt und erholt stehen wir pünktlich zum Abflug mit Edelweiss Air am Flughafen Mauritius. Nun heisst es definitiv Abschied nehmen. Der anfangs gefürchtete Tagesflug von gut 11 Stunden entpuppt sich als wahrer Knüller, die Stunden vergehen wortwörtlich wie im Flug – das Unterhaltungsprogramm an Bord für Kinder und Erwachsene ist top. Gegen Abend landen wir in Zürich und nehmen unsere Koffer entgegen. Durch die geringe Zeitverschiebung von nur 2 Stunden sind wird innert kürzester Zeit wieder akklimatisiert.